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Öschelbronn-2030-Hocketse am 25.05.2018

Autor: Andreas Strohbach
Artikel vom 30.05.2018
Bild: Die Hocketse ist gut besucht
Die Hocketse ist gut besucht
Bild: Bürger informieren sich an den Ständen
Bürger informieren sich an den Ständen
Bild: Bürgermeister Buchter und Regierungspräsident Reimer
Bürgermeister Buchter und Regierungspräsident Reimer

Der Wettergott war den Veranstaltern ausgesprochen gewogen: Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen startete am Freitag die Öschelbronn-2030-Hocketse, zu der die Gemeinde die Bürgerschaft eingeladen hatte. Verwaltung und Gemeinderat wollten die Bürgerinnen und Bürger über anstehende Pläne und deren Gestaltungsmöglichkeiten informieren und sich austauschen. Zur Einstimmung zeigte Bernd Schlanderer im evangelischen Gemeindezentrum Dias über Öschelbronn aus früheren Zeiten.

Vielfältig war das Informationsangebot für die Bürgerschaft. Referenten hielten Vorträge und beantworteten an Infoständen die zahlreichen Fragen der Bürger, Bürgermeister Buchter und die Gemeinderätinnen und –räte standen ebenfalls als Gesprächspartner zur Verfügung.

Bürgermeister Buchter eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort, dann folgte Wolfgang Reimer, Präsident des Stuttgarter Regierungspräsidiums. Er zeigte sich erfreut über diese Form des Bürgerdialogs, verwies aber auch darauf, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden könnten.

Bürgermeister stellt Entwicklungsvorhaben vor

Johannes Buchter erläuterte anschließend in einem Impulsreferat die wesentlichen Pläne und Vorhaben, mit denen der Ortsteil Öschelbronn zukunftsfest gemacht werden solle. Diese sind überwiegend auch schon in den Zielen des seit Ende 2015 bestehenden Sanierungsgebiets „Rotengarten/Toräcker“ genannt, das sich von der Jahnstraße entlang der Jettinger und Stuttgarter Straße bis zur Abzweigung nach Nebringen zieht. Für dieses Sanierungsgebiet gibt es Zuschüsse von der Städtebauförderung.

„Die Aufenthaltsqualität, vor allem entlang Stuttgarter, Mötzinger und Jettinger Straße lässt sehr zu wünschen übrig“,  so Buchter. Zu den zukünftigen Vorhaben gehört deshalb u.a. der Bau einer Südtangente, welche hauptsächlich die Stuttgarter Straße entlasten soll.

Als weiteres Projekt stellte der Schultes die Schaffung einer selbstverwalteten Pflege-WG mit 12 oder 24 Plätzen vor, die im Hinblick auf die drastischen demographischen Veränderungen, die Gäufelden zu erwarten hat, dringend geboten sei. Buchter machte keinen Hehl daraus, dass es über den Standort der Pflege-WG unterschiedliche Auffassungen gibt: Während Bürgermeister und Gemeinderäte für den Standort Jettinger Straße (ehemalige Gebäude 22 und 24) plädieren, verfechtet die Seniorenvertretung den Standort Lehengarten. Er rief die Bürgerschaft auf, sich selbst ein Bild zu machen und die entsprechenden Infostände und Vorträge zu besuchen, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

Da das jetzige Rathaus bereits aus allen Nähten platzt und auf die Verwaltung immer wieder zusätzliche Aufgaben zukommen, wird auch über ein neues Rathaus nachgedacht, das nach Vorstellung  von Gemeinderat und Verwaltung im Bereich Lehengarten gebaut werden könnte. Hier könnte sich auch eine Parkanlage anschließen. Das bisherige Rathaus, ein ehemaliges Schulhaus, würde dann als Bürgerhaus genutzt werden und als Zentrale für diverse Vereine.

Buchter schloss seinen Vortrag mit der ausdrücklichen Bitte an die Bürgerinnen und Bürger, sich an den Infoständen zu informieren und die Experten zu befragen. „Ich freue mich, wenn Sie sich mit diesen Zielen auseinandersetzten. Ich freue mich auch über den Dialog mit Ihnen – über Zuspruch ebenso wie über Widerspruch.“

Anschließen referierten mehrere Experten zu ausgewählten Themen: Corinna Weingärtner von der AGP Sozialforschung in Freiburg stellte die geplante Bürgerbefragung vor. Elisabeth Schröder-Kappus vom Vorstand Dorfgemeinschaft Kiebingen berichtete über Erfahrungen mit der Gründung der selbstverwalteten Senioren-WG in Kiebingen und gab hilfreiche Tipps. Isabell Rühl, Mitarbeiterin der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH in Ludwigsburg stellte Fördermöglichkeiten für das Sanierungsgebiet Rotengarten/Toräcker vor. Die Vorträge werden auf der Homepage der Gemeinde Gäufelden eingestellt und können dort nachgelesen werden.

Dank an die Helferinnen und Helfer

Herzlich sei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gedankt, die bei Auf- und Abbau halfen und zum Gelingen der Hocketse beigetragen haben. Besonderer Dank gebührt dem Team der Landfrauen, das sich  – gewohnt herzlich und souverän – um Speis und Trank kümmerte! Herzlichen Dank auch dem Musikverein, der für die musikalische Unterhaltung sorgte.

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