Gemeinde Gäufelden

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Einweihungsfeier der GMS Gäufelden: Eine Schule, die Potentiale und Talente fördert

Autor: Andreas Strohbach
Artikel vom 06.06.2019
Bild: Bürgermeister Buchter bei seiner Begrüßungsrede
Bürgermeister Buchter begrüßt die Gäste

Am 29. Mai 2019 wurde die Gemeinschaftsschule Gäufelden offiziell eingeweiht.

Bürgermeister Johannes Buchter begrüßte die zahlreichen Gäste, die zur offiziellen Einweihungsfeier der Gemeinschaftsschule Gäufelden gekommen waren. Er hob hervor, dass das umgebaute Schulgebäude aus dem Jahr 1978 nicht nur aufgehübscht, sondern grundlegende verjüngt worden sei und einen anderen Charakter bekommen habe. „Offen und licht spricht der Bau nun Jugendliche wie Lehrer an, heißt willkommen“, so der Schultes. Er wies darauf hin, dass es nicht immer leicht gewesen sei, dass richtige Maß zwischen werthaltig und noch bezahlbar zu finden. Trotzdem sei es dank der guten Planung des Architekturbüros Lieb & Lieb gelungen, eine attraktive Lernlandschaft zu gestalten, in der Architektur und Landschaft als Pädagoge wirkten.

Bild: GEW-Vorsitzende Doro Moritz bei Ihrer Ansprache
GEW-Vorsitzende Moritz lobt die Gemeinschaftsschule

Doro Moritz, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, beglückwünschte die Gemeinde als Schulträger für den eindrucksvollen und außergewöhnlichen Lernort, der die neue Gemeinschaftsschule darstellt. Sie gab ein klares Bekenntnis zum Schultyp Gemeinschaftsschule ab: „Wenn wir die Potenziale unserer Kinder nutzen wollen, müssen wir die Bildungsabschlüsse unserer Schülerinnen und Schüler so lange wie möglich offen halten.“ Ihr Plädoyer: „Wir müssen weg vom Einheitslernen, wie es auf anderen Schultypen stattfindet. Dort macht die ganze Klasse 45 Minuten lang das Gleiche, obwohl ein Drittel deutlich anspruchsvollere Aufgaben bewältigen kann und ein anderer Teil völlig überfordert ist.“ Besonders hob Moritz die Coaching-Gespräche hervor, die regelmäßig an Gemeinschaftsschulen stattfinden. Die Coaching-Gespräche an den Gemeinschaftsschulen beinhalten, dass Schüler/innen in Einzelgesprächen mit der Lehrkraft ihr Lernen reflektieren, die Verantwortung dafür übernehmen, sich realistische Ziele setzen. Sie lernen für sich und nicht für Klassenarbeiten, nicht für Eltern oder die Lehrerin. Schüler/innen werden als Individuen wahrgenommen. „Der Erfolg betrifft nicht nur das schulische Lernen, sondern die Entwicklung der ganzen Schülerpersönlichkeit“, so Moritz.

Architekt Gerhard Lieb lobte in seiner Rede den Mut und die Entschlossenheit, die Bürgermeister und Gemeinderat aufgebracht haben, damit ein Werk dieser Klarheit entstehen konnte. „Durch den Umbau der Schule und den Neubau der Mensa ist ein Aufenthalts- und Begegnungsort innerhalb der Schulanlage geschaffen worden, der zum Lernen, Spielen, Erholen Kommunizieren einlädt, “erklärte Architekt Lieb. „Im Schulgebäude gruppieren sich lichtdurchflutete Klassenräume und Fachräume um die zentral in der Mitte gelegene Aula, die neugebaute Mensa mit Jugendbegegnungsstätte prägt das gesamte Schulareal“, erläuterte Lieb.

Konrektorin Ulrike Franke und Schülersprecher Florian Dußling betonten dann auch, dass sich Schüler- und Lehrerschaft in der neuen Gemeinschaftsschule sehr wohl fühlten. Schülersprecher Florian: „Gemeinde, Architekt und Bauleute haben einen modernen Schulbau geschaffen,  der einen pädagogischen Rahmen für ein gelingendes und nachhaltiges Lernen sowie ein erfolgreiches Schulleben ermöglicht.“ Konrektorin Franke freute sich über das schöne und funktionale neue Schulgebäude nebst Mensa und wies auf die vielfältigen und außergewöhnlichen Arbeitsgemeinschaften hin, welche die Gemeinschaftsschule biete.

Bild: Schülersprecher Dußling und Konrektorin Franke bei der gemeinsamen Rede
Schülersprecher Dußling und Konrektorin Franke
Bild: Übergabe eines Blumenkorbs vom Elternbeirat an Konrektorin Franke
Blumen vom Elternbeirat an Konrektorin Franke; Bild: Holom
Bild: Luftballons steigen in den Himmel
Luftballons steigen in den Himmel

Musikalisch umrahmt wurde die Einweihungsfeier von jungen Klavierschülerinnen und Klavierschülern, die zwischendurch ihr großes Talent zum Besten gaben und ausgewählte Stücke spielten. Für das leibliche Wohl sorgten die Elternbeirätinnen – und beiräte, die selbstgebackenen Kuchen zur Verfügung gestellt hatten. Den Abschluss der Feierlichkeit bildete ein Ballonwettbewerb, an dem sich die Kinder – aber auch so manch ein Erwachsener – beteiligten.

Herzlicher Dank gilt allen, die sich an Vorbereitung und Durchführung der Einweihungsfeier beteiligt haben.

Die nachlesenswerte Rede der GEW – Vorsitzenden Doro Moritz finden Sie hier.