Gemeinde Gäufelden

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Die Ortsdurchfahrt Nebringen wird saniert

Autor: Andreas Strohbach
Artikel vom 28.04.2021

In Kürze wird die Ortsdurchfahrt Nebringen saniert. Mit den damit einhergehenden Modernisierungen und optischen Verbesserungen geht eine beträchtliche Aufwertung dieses Bereichs einher. Die geplanten Arbeiten beginnen voraussichtlich am 10. Mai 2021 und werden wahrscheinlich bis Mitte Oktober 2021 dauern. Alle AnwohnerInnen erhalten ein Informationsschreiben zu der Sanierung und den einzelnen Arbeiten.  

Nachfolgend wird der vorgesehene Ablauf der gesamten Baumaßnahme vorgestellt.

Die Gesamtmaßnahme beinhaltet Belagsarbeiten von der Bahnunterführung in der Altinger Straße bis Einmündung Lange Straße in die Öschelbronner Straße. In dem Zuge werden die Bushaltestellen „Postamt“ barrierefrei umgebaut, Kanäle und Wasserleitung in Teilabschnitten saniert und verschiedene punktuelle Reparaturen an Anschlussleitungen durchgeführt.

Der Baubeginn ist Anfang Mai 2021

Tiefbauarbeiten (Kanal und Wasserversorgung)

Es werden in 2 verschiedenen Abschnitten Komplettsanierungen der Kanäle durchgeführt. In einem der Abschnitte wird auch die Wasserleitung neu verlegt. Beide Abschnitte werden voraussichtlich zeitgleich durchgeführt. Die Fertigstellung

Abschnitt 1: Altinger Straße zwischen Altinger Straße 3 und der Einmündung  Lindenäckerstraße:

Es erfolgt der Austausch von 2 Kanalhaltungen mit Sanierung der weiter zu nutzenden Anschlussleitungen. Vorhandene nicht mehr benötigte Anschlussleitungen werden stillgelegt.

Abschnitt 2: Öschelbronner Straße von der Einmündung Lange Straße bis einschließlich Einmündung Feldbergstraße.  Anschließend zum 2. Abschnitt kommen noch Arbeiten an der Wasserversorgungsleitung im Bereich Öschelbronner Straße 22 – 28 hinzu.

Der Hauptkanal und die vorhandenen Wasserleitung werden ausgetauscht, neue Wasser-Anschlussleitungen hergestellt. Bei Bedarf werden Kanal-Anschlussleitungen verlegt sowie vorhandene, nicht mehr genutzte Anschlussleitungen stillgelegt.

Im Anschluss an diese großen Tiefbauarbeiten erfolgen dann die punktuellen Sanierungen von Anschlüssen. Diese sind entlang der Öschelbronner Straße/Herrenberger Straße/Altinger Straße ab Feldbergstraße bis zur Lindenäckerstraße vorgesehen.

Nach erfolgter Sanierung der schadhaften Anschlüsse wird der Umbau der Bushaltestelle „Postamt“ begonnen. Voraussichtlicher Termin wird ab Ende Juli 2021 sein.

Im Anschluss an diesen Umbau erfolgt dann das Abfräsen der kompletten Fahrbahndecke mit Einbau einer neuen Asphaltschicht zwischen Einmündung Lange Straße und Bahnunterführung in der Altinger Straße.

Schritt 1:

Begonnen wird mit dem Aufbau der Notversorgung Wasser in den Bereichen, in denen die Wasserversorgung unterbrochen wird. Vor Beginn erhalten die Anlieger einen Hinweis über das Mitteilungsblatt und durch die beauftragte Firma Karl Roth GmbH bzw. deren Subunternehmer für den Rohrleitungsbau ein Flugblatt in die Briefkästen. Gleich zu Beginn der Maßnahme wird die Straßenoberfläche im Bereich der beiden ersten Bauabschnitte gefräst und das angefallene Fräsgut wieder eingeebnet. Die Befahrbarkeit der Straße ist in dieser Zeit für voraussichtlich 2 Tage eingeschränkt.

Schritt 2:

Die Auswechslung des Hauptkanals erfolgt in Abschnitten von jeweils 30 – 40 m Länge. Begonnen wird im Abschnitt 1 von der Lindenäckerstraße her. Im Abschnitt 2 beginnen die Arbeiten an der Feldbergstraße. Hier wird es durch die Auswechslung der Wasserleitung evtl. längere Zeit Einschränkungen geben (siehe Schritt 3).

Die Gebäudezufahrten sind im jeweiligen Bauabschnitt nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Je Grundstück ist bei einem Fortschritt von ca. 10 Meter/ Tag also ungefähr von 4 - 6 Tagen auszugehen. Bitte beachten Sie, dass die Zufahrt tagsüber wegen des Baustellenbetriebes auch außerhalb der offenen Bauabschnitte eingeschränkt sein kann.

Schritt 3:

Nach Einlegung des Kanals bis zu der Einmündung der nächsten Querstraße wird die Wasserleitung in diesem Abschnitt verlegt. Die Aufgrabung der Wasserleitung erfolgt nach dem Verfüllen des Kanalgrabens. Die Zeitdauer je Bauabschnitt liegt bei ca. 2 - 4 Tage.

Schritt 4:

Es werden punktuelle Sanierung von Anschlussleitungen und sonstige kleinere Arbeiten im Bereich der Straße ausgeführt. Hier sind die Baustellen ca. 1 - 3 Tage an einer Stelle bevor die nächste aufgegraben wird. Während der Bauarbeiten sind einzelne Zufahrten zeitweise nicht mehr erreichbar!

Schritt 5:

Der Bushaltepunkt „Postamt“ wird umgebaut. Während dieser Zeit ist das Befahren der angrenzenden Grundstücke nochmals erschwert. Der Bereich ist voll gesperrt und nur Anlieger können in eingeschränktem Maß zufahren.

Wir weisen darauf hin, dass Anlieger bei  längerer Abwesenheit den Bauleiter der Baufirma, Herrn Deutschle informieren sollten. Dies soll verhindern, dass Fahrzeuge in dieser Zeit eingeschlossen werden, bzw. nicht mit viel Zeitaufwand von der Baufirma versucht wird während der Abwesenheit Kontakt zu den Anwohnern aufzunehmen. Fahrzeuge sind im Zweifelsfall vorher außerhalb des Baubereichs zu parken.

Weitere Hinweise:

Wasserversorgung, Hausanschlüsse (nur soweit Arbeiten an der Wasserversorgung erfolgen)

Die Hausanschlussleitungen werden im öffentlichen Bereich komplett ausgetauscht. Bei vorhandener Wasserversorgungsleitung PE 50*8,4 werden diese lediglich innerhalb des Grundstücks wieder mittels einer Kupplung verbunden. Bei evtl. vorhandenen Gussleitungen oder älteren PE-hart Leitungen werden diese bis ins Gebäude ausgetauscht. Die Kosten hierfür übernehmen die Gemeindewerke. Die Wasserleitung wird bis zum ersten Absperrhahn auf dem Grundstück zu Lasten der Gemeindewerke erstellt. Die Gemeinde und ein Vertreter des Ingenieurbüros werden sich in den nächsten Tagen die einzelnen Anschlüsse ansehen.

Angleichen der Hofeinfahrt

Es ist nicht vorgesehen eine neue Fahrbahnhöhe herzustellen. Angleichungen sind daher in der Regel nicht notwendig. Bei Eingriff in das private Grundstück wird nach dem Verursacherprinzip verfahren.

Herstellung von Zufahrten die über die Angleichung hinausgehen

Falls von den Eigentümern Änderungen im Bereich der Zufahrten gewünscht werden, müssen diese direkt beauftragt werden. Ansprechpartner für die Erstellung eines Angebots für diese Arbeiten ist die Bauleitung der Firma Karl Roth. Die Kostentragung der Gemeinde erfolgt nur in dem Umfang, der durch Instandsetzung entsprechend des Verursacherprinzips entstanden wäre. Eine Auszahlung an die Grundstückseigentümer erfolgt nicht.

Kanal: (nur im Bereich in dem der Hauptkanal ausgetauscht wird)

Die Höhenlage des Kanals entspricht meist der des bestehenden Kanals. Der Kanalquerschnitt wird teilweise größer als der Bestand. Eigentümer, die eine Änderung ihres Kanalanschlusses wünschen, (z.B. Tieferlegung) können sich mit Herrn Keßler, Mayer Ingenieure in Verbindung setzen. Die Bauleitung prüft im einzelnen Fall, ob dies möglich ist.

Die Gemeinde erneuert, sofern technisch erforderlich, auf eigene Kosten den Kanal im öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze. Bei schadhaften Kanälen auf dem Grundstück der Eigentümer, und/ oder auf Wunsch kann auf Kosten der Eigentümer der Kanal auf dem Grundstück ebenfalls ausgetauscht werden. Die Fa. Karl Roth erstellt dazu auf Anfrage ein gesondertes Angebot an die Eigentümer.

Straßenbeleuchtung:

Vereinzelt werden Leuchten versetzt, um eine gleichmäßigere Ausleuchtung zu erhalten. Insbesondere der Bereich der Bushaltestelle „Postamt“ wird umgestaltet.

Breitbandnetz Leerrohre, Verlegung durch Gemeinde:

Die Gemeinde verlegt in den zu sanierenden Gehwegen keine eigenen Leerrohre zur Breitbandversorgung.

Gasversorgung, Netze BW:

Beauftragte Erdgashausanschlüsse im Sanierungsgebiet werden in diesem Zuge an das Verteilnetz angeschlossen.

Stromversorgung, Netze BW:

Im Bereich der Sanierungsmaßnahme ist es unter anderem geplant, Leerrohre zu verlegen, die für den späteren Einzug von Mittel- und Niederspannungskabel dienen sollen. Es ist vorgesehen Niederspannungskabel direkt in den Gehweg zu verlegen und bei Bedarf Erdkabelanschlüsse mitzuverlegen. Weitere Informationen zu den Stromversorgungsmaßnahmen erhalten die Anwohner zu gegebener Zeit direkt von der Netze BW.

Telekommunikationslinien, Telekom:

Leider konnten zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Information von der Telekom keinerlei Informationen zum Netzausbau oder dem Unterhalt des Netzes in Erfahrung gebracht werden.

Breitbandnetz, PYUR:

Der Gemeinde liegen trotz entsprechender Nachfrage keine Informationen über von der Firma PYUR geplanten Maßnahmen vor.

Abfallentsorgung:

Da die Fahrzeuge der Abfallentsorgung während der Bauzeit nicht oder nur eingeschränkt zufahren können, sind die Abfallbehälter am Vortag der Abfuhr vor 15.00 Uhr bereit zu stellen. Jeder Abfallbehälter sollte eindeutig zuzuordnen sein. Die Mitarbeiter der Baufirma bringen die Tonnen zur Leerung an einen Sammelplatz. Nachdem die Tonnen geleert sind, werden diese dann von den Mitarbeitern der Baufirma wieder entsprechend verteilt

Parken innerhalb der Straße:

Nach Beendigung der Baumaßnahme wird festgelegt, ob Parkflächen verändert werden oder neue ausgewiesen werden.

Ansprechpartner bei Fragen, die den Ausbau betreffen:

Ortsbauamt Gäufelden

Herr Willi Bürgin

Tel.: 07032/7802-134

Bauleitung Kanal und Wasserleitung:

Herr Robert Keßler, Mayer Ingenieure Böblingen     

Tel.: 0151/65 867 807

Bauleitung Straßenbau IBB Wörn Ehningen

Herr Jürgen Wörn

Tel.: 07034/61970

Bauleitung Herr Deutschle, Fa. Karl Roth, Herrenberg 

Tel.: 0151/74 464 590

Notversorgung Wasser Herr Deutschle, Fa. Karl Roth

Tel.: 0151/74 464 590

Olaf Köhler, Netze BW (Gas)    

Tel.: 07032/13445

Rückfragen zu Gas- und Strom-Hausanschlüssen:      

Tel.: 07032/13560