Gemeinde Gäufelden

Seitenbereiche

JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Aktuelle Projekte

Stand zur Verbesserung der Breitbandversorgung

Autor: Andreas Strohbach
Artikel vom 02.02.2009

19.12.2013:

Am 15.02.2014 geht das VDSL Netz der Telekom in Öschelbronn, Nebringen und Tailfingen in Betrieb

Gute Nachrichten für alle, die in unserer Gemeinde schnell im Internet surfen wollen. Das VDSL-Netz, das die Telekom im Vorwahlbereich 07032 ausbaut, wird sogar noch schneller als zunächst angekündigt. Im ersten Schritt wird die Telekom ab 15.02.2014 VDSL-Anschlüsse mit einer maximalen Geschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) anbieten. Ab der zweiten Jahreshälfte 2014 wird die Geschwindigkeit beim Herunterladen (download) dann auf bis zu 100 MBit/s verdoppelt. Beim Heraufladen (upload) wird sich die Geschwindigkeit sogar vervierfachen - von 10 auf 40 MBit/s.

Um die interessierten Bürger über die Maßnahmen und die zukünftigen Möglichkeiten zu informieren ist die Telekom vor Ort

am 03. Februar 2014
Sporthalle Nebringe
Beginn 19.00 Uhr

am 10. Februar 2014
Bürgerhalle Tailfingen
Beginn 19:00 Uhr

Darüber hinaus werden autorisierte Vertriebsmitarbeiter interessierte Kunden ab dem 15.02.2014 direkt zu Hause beraten. Zudem können sie sich über die Internetseite www.telekom.de/schneller und die Hotline 0800 330 3000 über Angebote und Ansprechpartner informieren. Auf eine Veranstaltung im Ortsteil Öschelbronn wurde verzichtet, da die beiden anderen Ortsteile bisher noch nicht mit ADSL- Technologie ausgestattet waren.

Auf Ihre Teilnahme an einer der Info- Veranstaltungen freuen sich

Telekom Deutschland GmbH Gemeinde Gäufelden

17.11.2013:

VDSL-Ausbau in vollem Gange

Die Arbeiten zur Fertigstellung des VDSL-Ausbaus in Gäufelden sind in vollem Gange. Nach den uns von der Fa. Telekom vorliegenden Informationen steht der genaue Termin für die endgültige Fertigstellung des VDSL-Ausbaus in Gäufelden noch nicht genau fest. Geplant ist die Fertigstellung bis Ende Januar 2014. Dann soll das komplette Ortsnetz auf einmal in Betrieb genommen werden.

Vor der Inbetriebnahme ist eine Infoveranstaltung der Fa. Telekom für alle Einwohner der Gemeinde Gäufelden vorgesehen. Die Fa. Telekom wird hierin informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Sobald der Termin für die Infoveranstaltung fest steht, werden wir hierzu einladen.

12.06.2013:

Arbeiten für den Glasfasernetzausbau in Gäufelden haben begonnen

Nachdem am 14. Mai 2013 in Nufringen der symbolische Spatenstich für den VDSL-Ausbau für den Telefonnummern-Vorwahlbereich 0 70 32 erfolgte, haben nun auch die Arbeiten in Gäufelden begonnen.

Von der Verlegung von Glasfaserleitungen und der Aufstellung von Kabelverzweigerkästen mit VDSLTechnik sind diverse Straßen in allen drei Gäufeldener Ortsteilen betroffen. Die Arbeiten an den einzelnen Baustellen finden an bis zu drei Arbeitstagen statt.

Anfang September ist die Fertigstellung dieser baulichen Maßnahmen vorgesehen.

Wir bitten um Verständnis für die kurzzeitig auftretenden Verkehrsbehinderungen.

14.05.2013:

Am 14.05.2013 erfolgte in Nufringen symbolisch der Spatenstich für den VDSL-Ausbau für den Telefonnumern-Vorwahlbereich 07032. Mit ausgebaut, mit einer garantierten Bandbreite von mind. 25 MBit/s, wird auch die Gemeinde Gäufelden.

Mehr dazu finden Sie im Arttikel des GÄUBOTE Herrenberg vom 15.05.2013.

21.02.2013:

Breitbandversorgung Gäufelden: Alle 3 Ortsteile erhalten VDSL 2

Die Breitbandsituation soll sich nach einer Abstimmung zwischen der Deutschen Telekom und dem Gemeinderat entscheidend verbessern. Das Angebot der Telekom zur kostenlosen Ertüchtigung aller Ortsnetze mit schnellem Internet wurde interkommunal vorberaten. Im gesamten Ortsnetzbereich 07032 wurde zwischen den Kommunen und der Telekom eine Absichtserklärung abgestimmt und zur Unterschriftsreife gebracht.

Danach soll schnellstmöglich mit der Verlegung von Glasfaserleitungen durch die Telekom begonnen und die grauen Kabelverzweigerkästen mit VDSL 2- Technik überbaut werden. Die Fertigstellung der baulichen Maßnahmen und die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsverbindungen sollen spätestens in einen Jahr vollzogen sein.

Bürgermeister Johannes Buchter wertet diese „Kehrtwende der Telekom um 180 Grad“ als „überfälligen Leckerbissen“, um die vergrätzte Kundschaft wieder an das Unternehmen binden zu können. Der Preis für diese Verbesserung sei mit einer Zugangserschwernis für andere Diensteanbieter verbunden. Mittels einer neuen „Vectoringtechnologie“ können hochfrequente Signale in den bestehenden Kupferleitungen versandt, und mehr Bandbreite erreicht werden.
Mit dieser Glasfaseranbindung der Kabelverzweiger kommt das Telefonunternehmen dem beabsichtigten Ausbau mit gemeindlichen Glasfaserleitungen zuvor.
Buchter: der Gemeinderat begrüßt den Ausbau von glasfaserversorgten Schaltkästen (FTTC) durch das private Unternehmen trotzdem und kann nun den Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes ganz in Ruhe bei jedem Tiefbau Stück für Stück voran treiben.

Bisher waren mit der Ertüchtigung auf ADSL- und VDSL-Technologie immer kommunale Zuschüsse gefordert worden. Das europäische Wettbewerbsrecht hatte die Zuschusshöhe aber begrenzt. Wenn die Forderung des Unternehmens oberhalb dieser maximal zulässigen Subvention lag, war die Vergabe des Auftrages rechtskonform nicht möglich. Bei einer nunmehr kostenlosen Installation der neuen Technik muss die Gemeinde nur garantieren, dass auch andere Anbieter die Möglichkeit haben, ihre Technik im Verkehrsraum und auf gemeindlichen Flächen aufbauen zu können.

Es ist beabsichtigt, die Bürgerschaft in Form einer Bürgerversammlung oder einer Bürgerinformationsveranstaltung über die künftigen Kundenangebote der Telekom zu informieren. Der Termin und der Ort der Informationsveranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

02.10.2012:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

da das Thema „schnelles Internet“ für viele von Ihnen von großem Interesse ist, möchte ich Sie über den aktuellen Stand und über die Haltung des Gemeinderates informieren.

Viele von Ihnen fragen sich sicher, warum das mit der Beschleunigung des Internets in Gäufelden so langsam voran geht. Schon vor über einem Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, die Ausschreibung zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Nebringen vorzubereiten. „Vorzubereiten“ deuteten viele als Signal, dass eine Vergabe unmittelbar bevor stand. Ohne die Klärung der Fördervoraussetzungen durch das Land, konnten wir einen Planungsauftrag aber nicht vergeben. Die Landesregierung hatte zwar im Herbst 2011 eine neue Richtlinie angekündigt, aber die ließ auf sich warten. Ohne Förderung wäre es zwar schon zu diesem Zeitpunkt theoretisch möglich gewesen, dem Eigentümer des örtlichen Telefonnetzes – nach einer Ausschreibung – gemeindliches Geld zur Erreichung der Wirtschaftlichkeit für VDSL in Nebringen und Tailfingen zukommen zu lassen, aber dies wäre ein Verstoß gegen das bestehende Wettbewerbsrecht gewesen.

Seit 22. Mai 2012 hat die Landesregierung die „Breitbandinitiative Baden- Württemberg II“ verabschiedet und den darauf fußenden Leitfaden im Juni 2012 veröffentlicht. Seither ist es möglich, die Zuzahlung zur Erreichung der Wirtschaftlichkeitsschwelle an den Telefonnetzbetreiber oder einen Wettbewerber wettbewerbskonform entrichten zu können. Seither gelten Ortsteile mit weniger als 2 MBit/sec Geschwindigkeit zum Herunterladen von Daten als unterversorgtes Gebiet. In unterversorgten Gebieten haben Drittanbieter das Recht, dass der Netzeigentümer die sogenannte „letzte Meile“ im Telefonnetz gegen Kostenersatz für schnelle Lichtwellenverbindungen anschließen muss. In den neuen Förderrichtlinien wurden erstmals die Gemeinden im Verdichtungsraum als potenzielle Antragsteller auf Fördergelder aufgenommen. Gefördert werden können dort entweder Zuwendungen an Netzbetreiber, wenn die Schwelle zum wirtschaftlichen Netzbetrieb ansonsten nicht zu überwinden ist, oder die Gemeinde selbst, wenn sie in die Breitbandinfrastruktur (Leerrohre mit/ohne Glasfaser) investiert.

Der Gemeinderat hatte sich nach einem Workshop „Breitbandversorgung als neues Geschäftsfeld für Stadtwerke und Gemeinden“ zwischen November 2011 und Januar 2012 mit der Materie befasst. Der Workshop hatte zum Ergebnis, dass mit langfristiger Perspektive geprüft wird, ob der gesamte Bereich der bebauten Ortslagen mit Glasfaserinfrastruktur versehen werden soll. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, die Kosten für eine derartige Planung zu erheben. Angebote von drei Planungsbüros liegen der Gemeindeverwaltung vor. Alle drei Ortslagen und potenziell jeden Haushalt und jeden Gewerbebetrieb an ein Glasfasernetz anzubinden, würde überschlägig gerechnet rund neun Millionen Euro kosten. Dieser Betrag ist im Haushalt der Gemeinde nicht finanzierbar. Der Gemeinderat möchte aber, dass bei jeder Tiefbaumaßnahme ein Teilstück des Glasfasernetzes eingelegt wird. Diese Teilstücke würden sich freilich langfristig nur dann sinnvoll zu einem geschlossenen Netz knüpfen lassen, wenn die Anschlüsse beplant sind und jeder Haushalt in der Netzstruktur mit einer eigenen Leitung verzeichnet ist.

Um diesen Glasfaser- Netzplan als Entwurfsplan erarbeiten zu können, muss klar sein, wo langfristig der Netzeinspeisepunkt (backbone) liegen soll. In der Zwischenzeit sollen aber vor allem die vorhandenen Telefonleitungen in den Teilorten Nebringen und Tailfingen über sogenannte DsLAMs dazu in die Lage versetzt werden, Daten schneller zu befördern. Dies ist möglich, wenn die Kabelverzweiger (graue Kästen an den Straßen) im Telefonnetz mit Glasfaserleitungen angebunden werden und das dort ankommende optische Signal in ein elektrisches Signal verwandelt wird.

Nachdem zuerst eine Verzögerung der Planung wegen der später erlassenen Richtlinie des Landes eintrat, kommt nun eine Verzögerung durch die berichtete Personaländerung im Bauamt hinzu. Auch die Planung durch einen Dritten ist nur dann möglich, wenn im Bauamt der Gemeinde ein Ansprechpartner vorhanden ist. Deshalb musste die eigentlich für den 11. Oktober vorgesehene Auswahl eines Planungsbüros von der Gemeinderatssitzung abgesetzt werden.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir bemühen uns in der Gemeindeverwaltung alle nach Kräften, die zu erledigenden Aufgaben zeitnah zu erledigen. Dies gilt gerade auch für diese wichtige Planung des zukünftigen Breitbandnetzes.

Ich bitte Sie angesichts der dargelegten Umstände um Verständnis dafür, dass wir den Planungsauftrag für ein Glasfasernetz vorerst noch nicht vergeben können.

Ihr

Johannes Buchter
Bürgermeister

25.08.2011:

Angebote zu schnellem Internet in Gäufelden

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Verwaltung verhandelt in den nächsten Wochen mit Planern von Breitbandnetzen. Der Auftrag dazu wurde vom Gemeinderat erteilt. Ziel ist es, eine qualifizierte Entscheidung darüber treffen zu können, ob ein Planungsauftrag für ein gemeindliches Glasfasernetz erteilt werden soll. Wenn der Gemeinderat diesen Planungsauftrag erteilen würde, müssten zukünftig bei längeren Abschnitten von Kanal- und Tiefbauarbeiten gleich Leerrohre für Glasfaserkabel in den offenen Graben eingelegt werden. Diese „Äste“ ließen sich mit zunehmender Gebietsabdeckung als Netzbaum zusammenschalten. Für ein solches Netz müsste dann ein Betreiber gesucht werden.

So weit zum Fernziel des Auftrages bei dem es aktuell aber nur um den ersten Schritt geht. Dieser erste Schritt ist wirtschaftlich gesehen erst dann interessant, wenn das Ministerium Ländlicher Raum in Baden- Württemberg von der EU- Kommission die Erlaubnis erhält, die Förderkulisse für Glasfasernetze auf Gemeinden im Saum des Verdichtungsraumes zu erweitern. Ich gehe nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass die EU- Kommission sich damit im September befasst. Dann könnten ggf. auch die zum Verdichtungsraum gehörenden Gemeinden eine Förderung aus dem „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ erhalten. Das war zuvor nur mit Einschränkungen der Fall.

Für die bereits angekündigte Ausschreibung von Breitbanddiensten zur Erhöhung der Datenraten ins Internet und aus dem Internet spielt die oben angesprochene Netzplanung nur an einer Stelle eine Rolle. Es ist vor der Ausschreibung zu klären, ob die Wasserleitung zwischen Nebringen und Tailfingen als Leerrohr für eine gemeindliche Glasfaser genutzt wird. Über diese Glasfaser könnte dann ein schnellerer Datenverkehr erfolgen, als er bisher über Kupferkabel vom Übergangspunkt der Telekom- Betriebsstelle Gültstein möglich ist. Wenn der Gemeinderat zur Netzplanung und ggf. zur Nutzung der ortsverbindenden Wasserleitung für eine Glasfaser eine Entscheidung getroffen hat und die Planung vorgelegt wurde, kann die Ausschreibung der Breitbanddienste konkret angegangen werden. Das Ziel lautet bisher, diese Ausschreibung dieses Jahr noch fertig stellen zu können.

In nächster Zeit werden voraussichtlich Anbieter von Funkverbindungen ins Internet für ihre Leistungen per „roadshow“ werben. Diese funkgestützten Dienste können für einzelne Haushalte vor allem dort interessant sein, wo bisher eine sehr geringe Leistungsrate ins Internet angeboten wird. Für Ortsnetze sind Funkverbindungen vor allem dort interessant, wo keine Anbindungen der Telefonnetze an leistungsstarke Datenautobahnen möglich sind.

Wie im Gemeinderat seitens des Telekom- Vertreters berichtet wurde, können glasfaserversorgte Netzverzweiger das vorhandene Telefonnetz auf bis zu 25 MBit/sec im Downstream ertüchtigen. Stabile Verbindungen mit dieser Leistungsrate werden auf Funkbasis bisher nur über Richtfunk erreicht. Direkte Richtfunkverbindungen sind für normale Haushaltsbedarfe aber viel zu teuer. Wer sich für eine Funkanbindung ins Internet interessiert, sollte sich die Leistungsrate und den Zeitpunkt, ab dem die Leistung zur Verfügung steht, garantieren lassen.

Der Gemeindeverwaltung gingen Informationen zu, dass Behauptungen in Umlauf seien, der Ortsteil Öschelbronn sei deshalb besser mit DSL versorgt als Nebringen und Tailfingen, weil das Rathaus in Öschelbronn damit von der leistungsfähigeren Verbindung profitiere. Die Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage. Die Verwaltungseinrichtungen der Gemeinde sind nicht ans DSL- Netz angebunden. Aus Gründen der Datensicherheit sind die Gemeindeeinrichtungen über eine direkte Ethernet-Verbindung mit dem Kommunalen Rechenzentrum verbunden. Der Internetzugang findet also gar nicht in Öschelbronn, sondern erst im Rechenzentrum in Stuttgart statt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den aktuellen Stand der Planungen im Breitbandbereich verständlich vermitteln.

Ihr

Johannes Buchter

04.08.2011:

Planungen zur Verbesserung der Breitbandversorgung

Zuletzt wurde in den Mitteilungsblättern Nr. 26 und 27 über die Vorhaben zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Gäufelden berichtet. In den Berichten wird die Absicht bekundet, ein Ausschreibungsverfahren zur Erhöhung der Bandbreite auf den Weg zu bringen. Das Ausschreibungsverfahren schafft auf der Basis des EU-Wettbewerbsrechtes die Voraussetzung, einem Dienstanbieter bis zu 75.000 Euro aus öffentlichen Kassen zahlen zu dürfen, wenn die Wirtschaftlichkeit für dessen Investition in Breitbandinfrastruktur ansonsten nicht erreicht werden kann.

Bevor diese Ausschreibung auf den Weg gebracht werden kann, soll die Einschaltung eines Netzplaners geprüft werden.

Zu untersuchen wären folgende drei Aufgabenbereiche:

  • Welche Kosten würde eine Glasfaserleitung Nebringen-Tailfingen aufwerfen?
  • Könnte ein gemeindliches Leerrohrnetz bzw. Glasfasernetz im Gewerbegebiet Nebringen zu akzeptablen Konditionen aufgebaut und vermietet werden?
  • Wie müsste eine Breitbandnetzkonzeption aufgebaut werden, die sukzessive die Wohnbebauungsbereiche erschließt?

Für diese Untersuchungsbereiche sollen Angebote bei verschiedenen Planern eingeholt werden. Anschließend wäre vom Gemeinderat zu entscheiden, ob ein Planungsauftrag erteilt werden und ggf. welche Planung durchgeführt werden soll.

02.07.2011:

Artikel GÄUBOTE Herrenberg:

02.07.2011

Ausschreibung für schnelleres Internet Gäufelden: Vorschlag der Telekom zur Breitband-Aufrüstung für Nebringen und Tailfingen

Schnellstmöglich will Gäufelden die Ausschreibung für einen Ausbau des Breitbandkabelnetzes in Nebringen und Tailfingen für einen besseren und schnelleren Zugang ins Internet auf den Weg bringen. Der Gemeinderat hat zugestimmt und ließ sich von einem Telekom-Vertreter eine Ausbau-Möglichkeit präsentieren.

Marline Fetzer-Hauser

Michael Reiss vom Ministerium für Ländlichen Raum ging vor dem Gremium auf die spezielle Situation von Gäufelden ein, wo die drei Teilorte ganz unterschiedlich mit Breitbandkabel versorgt sind: Während in Öschelbronn 2009 durch die Telekom das Breitbandnetz ausgebaut wurde, ist die Versorgung in Nebringen und Tailfingen schlecht. Im Bemühen um den Ausbau der Netze bescheinigte Reiss Bürgermeister Johannes Buchter, dass er "mit so viel Engagement am Thema bleibt". Ansprechpartner waren bisher für die Gemeinde die Telekom, deren Kupferkabel des Telefonnetzes für die Breitbandversorgung aufgerüstet werden können, und die PrimaCom mit ihrem Netz für Kabelfernsehen. Während das Telekom-Netz an alle Haushalte angeschlossen ist, sind es beim Netz der PrimaCom nur 80 Prozent.

Das Bemühen um den Ausbau der Breitbandversorgung, die die Gewerbetreibenden fordern und die als Standortkriterium für junge Familien gilt, stieß vor allem bei der PrimaCom auf wenig Gehör - es sei denn, die Gemeinde würde selbst in den Ausbau investieren. "Was der Bürgermeister und wir mit der Firma durchlitten haben, ist traurig", schilderte Reiss.

"Die Landesregierung hat die Kriegskasse 2010 auf 15 Millionen Euro für den Netzausbau gefüllt", stellte der Beauftragte aus dem Ministerium fest. Eine Ausschreibung sei daher der richtige Weg für die Gemeinde, denn Wettbewerb sorge für günstige Preise. Nach den Richtlinien des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum können Zuwendungen der Gemeinden an Netzbetreiber bis maximal 75 000 Euro gefördert werden. Hier sind Pauschalen zwischen fünf und 35 Euro pro laufenden Meter festgelegt, maximal 30 000 Euro.

Reiss erläuterte, dass der Bedarf an Internet-Autobahnen weitergehe, dabei kämen für hohe Übertragungsdatenmengen nur Glasfaserkabel in Betracht. Allerdings könnten über kurze Strecken Telefonkabel bis zu 100 MBit pro Sekunde aufgerüstet werden.

Jürgen Scheible von der Telekom Südwest präsentierte ein Konzept für die DSL-Erschließung für Nebringen und Tailfingen und nannte die Kosten. Prinzipiell ist es für eine schnellere Anbindung notwendig, einen möglichst direkten Anschluss an ein bestehendes Glasfaserkabel-Netz zu erreichen. Das Glasfaserkabel der Telekom vom Hauptverteiler in Gültstein geht durch Nebringen nach Öschelbronn, so dass keine größeren Grabungsarbeiten nötig sind. Innerorts werden weitere Verteilerpunkte geschaffen, und es werden 950 Meter Glaskabel in bestehende und auf 320 Meter neu zu legende Leerrohre gelegt. "Flächendeckend haben wir dann 16 MBit", sagte der Telekom-Techniker. Es ergebe sich für die Telekom eine "Wirtschaftlichkeitslücke" von 60 000 Euro, mit der sich die Gemeinde am Ausbau beteiligen müsste. Durch die Übernahme von Tiefbauarbeiten könnte sie 16 000 Euro sparen, so Scheible.

Der Ausbau in Tailfingen gestalte sich "schlechter, weil kein Glasfaserkabel von Gültstein besteht", so Scheible. Hier sind 2 200 Meter Tiefbau für das Rohr mit Glasfaser notwendig. Im Ort würden zwei Verteiler aufgestellt, 470 Meter Glaskabel verlegt, dazu müssten auf 220 Meter Leerrohre neu verlegt werden. Hier ergibt sich eine "Wirtschaftlichkeitslücke" von 100 000 Euro, sie könnte durch Eigenleistungen der Gemeinde bei den Tiefbauarbeiten um 55 000 Euro reduziert werden. Reiss merkte an, dass 16 MBit "auf Dauer aber nicht ausreichen".

Für die Ausschreibung des Breitbandnetzes sei wegen der Deckelung der förderungsfähigen Kosten auf 75 000 Euro voraussichtlich eine Stückelung richtig, so Bürgermeister Buchter. So könnte das Gewerbegebiet in Nebringen mit den höheren Leistungsanforderungen an das Internet als eigenes Projekt betrachtet werden. Die Verwaltung wird nun die Ausschreibung vorbereiten.

29.06.2011:

Gemeinderat berät über die Breitversorgung in Gäufelden

Die Bandbreite in der Telekommunikation war lange Zeit davon abhängig, wie weit der einzelne Haushalt vom nächsten Telekom-Einwahlknoten entfernt lag. Mit der Verwendung von Glasfaserkabeln und neuen Schaltkästen konnte diese Entfernungsabhängigkeit aufgelöst werden.

Vor diesem Hintergrund wurde im Februar 2009 mit der Telekom- AG eine Vereinbarung zum Ausbau der Breitbanddienste für den Ortsteil Öschelbronn abgeschlossen, ein Glasfaserkabel von Gültstein nach Öschelbronn verlegt und der neu gebaute Schaltkasten (DsLAM) ein Jahr später in Betrieb genommen.

Im Sommer 2010 wurden seitens der Gemeindeverwaltung und der Geschäftsstelle des Gemeindetages BW Gespräche mit der PrimaCom-Geschäftsleitung geführt und mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass das vor dem Bankrott gerettete Unternehmen beabsichtigen würde, auch vorhandene Kupferkabelnetze für Breitbanddienste zu ertüchtigen, wenn die Investition wirtschaftlich wäre. Zwischenzeitlich wurden zwar zusammen mit dem Gemeindetag Baden- Württemberg weitere Gespräche geführt, aber das Unternehmen verschob die Investitionsabsicht im Breitbandkabelnetz von Gäufelden immer weiter in die Zukunft.

Unter den Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet Nebringen wurde im Jahr 2010 mit Unterstützung der Interessensgemeinschaft der Gewerbetreibenden (IGGn) eine Erhebung der Breitbandleistungen und des Bedarfs durchgeführt. In etwa von der Hälfte der Rückmeldungen wurde eine höhere Bandbreite gewünscht.

Nach einem Hinweis im Staatsanzeiger Baden- Württemberg „Telekom macht Kommunen Angebote“ vom März 2011 wurde die Gemeindeverwaltung erneut bei Telekom vorstellig, um ein neues Angebot für die Breitbandversorgung des Ortsteils Nebringen zu erhalten. Am 3. Mai 2011 ging der Gemeinde eine „unverbindliche Kostenkalkulation“ zur VDSL- Versorgung des Ortsteils Nebringen zu. Das Angebot wäre hinsichtlich der gemeindlichen Zuzahlungsforderung mit EU-Wettbewerbsrecht vereinbar, wenn die Förderung als Ergebnis einer anbieteroffenen Ausschreibung nach klar festgelegten Kriterien als bestes Angebot gewertet werden kann. Zwischenzeitlich hat die Telekom auch die Wirtschaftlichkeit der Versorgung des Ortsteils Tailfingen geprüft und wird die Kalkulation in der Gemeinderatssitzung am 30. Juni (siehe Einladung und Tagesordnung in dieser Ausgabe) erläutern.

Mit den nun vorliegenden unverbindlichen Kostenkalkulationen der Telekom kann davon ausgegangen werden, dass zumindest ein Wettbewerber ein Angebot auf eine öffentliche Ausschreibung von Breitbanddiensten einreichen wird und das Angebot nach EU- Wettbewerbsrecht zuschlagsfähig ist.

Tailfingen liegt – im Gegensatz zu Nebringen und Öschelbronn - nicht an einem bereits vorhandenen Telekom-Lichtwellenleiter. Bis dato ist der Telekom-Verteiler am Ortseingang von Tailfingen durch ein Kupferkabelbündel (ohne Rohrhülle) an den Einwahlknoten in Gültstein angebunden und dient auch der Versorgung eines Teils der Haushalte in Altingen. Seitens der Gemeindeverwaltung von Ammerbuch wurde signalisiert, dass Interesse daran besteht, für Altingen ebenfalls zu prüfen, ob sich die Versorgung der Altinger Haushalte mit einer wettbewerbsrechtskonformen gemeindlichen Kostentragung verbessern lässt.

Einen eigenen Themenkomplex bildet das Gewerbegebiet Nebringen. Es dürfte zu erwarten sein, dass der Bedarf an Bandbreite der Telekommunikationsdienste dort künftig am größten sein wird.

Der Gemeinderat wird unter anderem die folgenden Fragen zu beraten und zu entscheiden haben:

- Soll eine Ausschreibung von Breitbanddienstleistungen sowohl als Gesamtpaket für alle drei Ortsteile, als auch für jeden Ortsteil und das Gewerbegebiet getrennt durchgeführt werden?

- Welche Gewichtungen der Ausschreibungskriterien „gemeindliche Zuzahlung, Endabnehmerpreis, Bandbreite, Qualität (Ping-Zeit), … und Fertigstellungstermin“ sollen bei den einzelnen Vergaben berücksichtigt werden?

Nach Meinung der Gemeindeverwaltung reicht eine Ertüchtigung mit Downstreamraten von 25 MBit/sec. Aus, um den kurz- bis mittelfristigen Bedarf an Breitbanddiensten zu decken. Mit der Zunahme von Cloudcomputing (Nutzung von ortsungebundenen Verarbeitungsleistungen über Internet) wird es allerdings notwendig, mehr und symmetrische Leistungsangebote zu haben.

Mit Spannung wird erwartet, ob für das seit 20 Jahren verlegte Breitbandnetz im Eigentum der PrimaCom AG ein Angebot nach erfolgter Ausschreibung eingehen wird. Von seiner technischen Leistungsfähigkeit wäre dieses für 70 bis 80 Prozent der gäufeldener Haushalte nutzbare Netz mit weiterer Reservekapazität betreibbar. Doch auch dieses Netz lässt sich nur dann für sogenannte Triple-Play-Dienste (Telefon, Internet, Fernsehen) nutzen, wenn die gesamte Schalttechnik erneuert wird und auch die Hausanschlüsse für diese Dienste angepasst werden. Das nebringer Gewerbegebiet verfügt nur zu einem geringen Teil über ein Breitbandnetz der PrimaCom.

In der Gemeinderatssitzung am 30. Juni wird der Leiter der Clearingstelle Neue Medien im Ländlichen Raum, Michael Reiss, über die Entwicklungen im Breitbandsektor referieren und das Ausschreibungsverfahren erläutern. Jürgen Scheible von der Telekom AG wird in der Ratssitzung erläutern, wie das Telekomnetz zu ertüchtigen wäre, um VDSL- Dienste anbieten zu können.

Alle an der Thematik interessierten sind herzlich zur Sitzung eingeladen.

26.01.2011:

Zukunftsfähigkeit des Breitbandnetzes noch offen

Auf welcher technischen Netzstruktur sollen den Bürgern und Gewerbetreibenden die Telekommunikationsleistungen der Zukunft angeboten werden? Dies ist für die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat eine zentrale Frage im Hinblick auf die Standortqualität und Zukunftsfähigkeit Gäufeldens. Wie bereits berichtet, verlangt die Telekom zur Ertüchtigung ihres Telefonnetzes in den Ortsteilen Nebringen und Tailfingen eine gemeindliche Zuzahlung, die wettbewerbsrechtlich nicht statthaft ist.

Im aktuellen Fokus der Betrachtung steht verstärkt das Breitbandkabelnetz der Firma „PrimaCom GmbH & Co.KG“ aus Leipzig. Dieses Breitbandkabelnetz wurde nach einer vertraglichen Vereinbarung mit der Gemeinde im Jahr 1991 von der Firma KSW aus Esslingen installiert. Vertraglich wurde eine maximale Laufzeit von 20 Jahren festgelegt. Im März 2011 enden die 20 Jahre Vertragslaufzeit. Inwieweit eine bei Vertragsabschluss aufgenommene Klausel über den Netzkauf durch die Kommune nach Vertragsende durchsetzbar ist, gibt es unterschiedliche Rechtsauffassungen. Sichergestellt ist einstweilen, dass PrimaCom das bestehende Angebot mit Fernsehsignalen auch weiterhin vorhält.

Zwischen verschiedenen Kabelnetzbetreibern gibt es bedauerlicherweise auch noch unterschiedliche Ansichten darüber, ob dieses bestehende Kabelnetz mit neuer Schalttechnik ertüchtigt werden kann, oder als „veraltet“ und zukünftig nicht aufrüstbar angesehen werden muss. PrimaCom hält das Netz für ausbaufähig und möchte es der Gemeinde nicht zum Kauf anbieten. Deshalb werden seit langem Verhandlungen darüber geführt, ob ein neuer Vertrag abgeschlossen werden könnte, bei dem die Aufrüstung für eine Triple-Play-Nutzung (Telefon, Internet, Fernsehen) zeitlich festgelegt wird. Erst in jüngerer Zeit haben sich die finanziellen Verhältnisse von PrimaCom dahingehend verbessert, dass ein erstes PrimaCom- Projekt zur Netzertüchtigung in Baden- Württemberg umgesetzt werden konnte. Der Grund für die unterschiedliche Eignungsbeurteilung älterer Breitbandkabelnetze liegt in der Einschätzung zur Abschirmtauglichkeit gegenüber störenden Feldströmen z.B. aus benachbarten Stromkabeln. Diese Problematik gibt es bei einer größeren Zahl von Breitbandkabelnetzen älteren Datums.

Wegen der Betroffenheit von vielen Kommunen unterstützt der Gemeindetag Baden- Württemberg die gemeindlichen Bemühungen gegenüber dem Netzbetreiber PrimaCom. Ein weiteres Gespräch mit kommunalen Vertretern und Verantwortlichen der PrimaCom soll im Frühjahr stattfinden. Parallel zu diesen Verhandlungen werden im Gäu die Gespräche mit anderen Kabelnetzbetreibern fortgesetzt. Die Gemeindeverwaltung ist bemüht, die Abhängigkeit vom derzeitigen Netzbetreiber zu durchbrechen bzw. die Bemühungen zur Ertüchtigung durch die PrimaCom zu beschleunigen. Nach derzeitigem Stand scheint ausgeschlossen, dass KabelBW Interesse am Netzerwerb hat.

Einfacher sind die Verhältnisse im Gewerbegebiet in Nebringen. Dort gibt es bisher keine flächige Breitbandkabelinfrastruktur. Die müsste als völlig neues Breitbandkabelnetz installiert werden, wenn die Anschlussnehmer dazu bereit sind, einen Teil der Kosten mitzutragen. Zur Interessenfeststellung wurden die Grundeigentümer von der Gemeindeverwaltung in Kooperation mit der Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden bereits befragt. Um die Kosten eines neuen Glasfasernetzes abschätzen zu können, soll in den nächsten Wochen geprüft werden, wie der Kabelbaum verlegt werden könnte. Verlegearbeiten in Bereichen die bereits mit Asphalt- oder Plattenbelag versehen sind kosten drei Mal so viel wie unbefestigte Flächen.

Über die weitere Entwicklung wird berichtet.

28.01.2010:

Schnelles DSL für Öschelbronn

In den letzten Tagen war die Bevölkerung zur Informationsveranstaltung zum Thema „Verbesserung der DSL-Anbindung“ für Öschelbronn eingeladen und ca. 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus allen drei Ortsteilen kamen.

Bürgermeister Buchter gab einen Rückblick auf die DSL-Versorgung in Gäufelden und die Bemühungen der Gemeinde diese für die Zukunft zu verbessern. Durch das Engagement der Gemeinde und die Zurverfügungstellung eines Leerrohrs zwischen Nebringen und Öschelbronn ist es gelungen für die Fa. Telekom annehmbare Voraussetzungen für eine Verbesserung der Versorgung für den Ortsteil Öschelbronn zu erzielen.

Im Anschluss stellte Jürgen Scheible von der Telekom die in den letzten Monaten durch die Telekom durchgeführten technischen Änderungen vor. Diese Änderungen sollen ab März 2010 eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 16 MBit/s im Nahbereich (ca. 700m) und bis zu 12 MBit/s in den restlichen Innerortslagen (ca. bis zu 1.700 m) ab der neuen Verteilstation gegenüber des Friedhofs, möglich machen.

Von der Telekom stehen ab sofort 4 Mitarbeiter des Vertriebs zur persönlichen Beratung zur Verfügung.

Vom Vertrieb wurde darum gebeten, dass sich alle Öschelbronner, die an einer schnelleren Anbindung Interessiert sind, melden sollen, auch wenn schon frühere Verträge bestehen. Eine automatische Umstellung wird nicht erfolgen.

Hier nochmals die von der Telekom eingerichtete Hotline: 07 11/9 99 42 54 (09.00– 17.00 Uhr).

03.11.2009:

Die Zahl der Rückfragen zum Stand des Ausbaus für schnelle Internetzugänge in der Gemeinde stieg deutlich an, seit die Leerrohre zwischen Nebringen und Öschelbronn verlegt wurden und am Ortseingang Stuttgarter Strasse/Schafmeierweg in Öschelbronn die Kabelverteilerstation umgebaut wird. Aufmerksamen Beobachtern war nicht entgangen, dass entlang der Gültsteiner Steige viele kleine Tiefbau-Absperrungen stehen, die den Verlauf des zwischenzeitlich eingezogenen Glasfaserkabels markieren. Von dieser Seite des Ortseingangs in Nebringen aus wird in nächster Zeit ein Vierfachrohr in das vorhandene 100mm-Leerrohr eingebracht, das bereits durch die Ortslage führt. Die Aufteilung in vier Kanäle soll der Telekom ermöglichen, künftig weitere Stränge in das Leerrohr einziehen zu können, ohne dass Beschädigungen an dem Kabel auftreten, das bis Weihnachten eingezogen werden wird. Zwischen dem Nebringer Kreisel und der Schaltstelle Schafmeierweg kann nun über ein Leerrohr der Gemeinde die durchgängige Glasfaserverbindung Gültstein-Öschelbronn hergestellt werden. Um hohe Datenströme ins bestehende Kupferkabelortsnetz von Öschelbronn speisen zu können, bedarf es mehrerer Outdoor-DsLAMs. Mit Hilfe dieser neuen Schalttechnik wird es bis spätestens April 2010 (lt. Telekom) möglich sein, Öschelbronn mit einer Bandbreite zwischen 6000 und 16000 MBit/sec (downstream) zu versorgen. Damit diese Leistungen den Haushalten zur Verfügung stehen, müssen alle 1600 Doppeladern des Ortsnetzes aufgesplittet werden, um sie ohne Unterbrechung der bestehenden Telefonleitungen an die 6 neuen Verteilschränke anschließen zu können. Diese sechs neuen Verteilerschränke ersetzen in der Folge die vorhandenen 11 alten und machen die bisher genutzten Querverbindungen im Öschelbronner Kupferkabelnetz überflüssig. Leider ist die zum Einsatz kommende Technik noch nicht fernsehtauglich. Dazu wäre laut Telekom eine andere Technikplattform erforderlich.

Zur Verbesserung der DSL-Versorgungssituation in Nebringen und Tailfingen werden derzeit Gespräche mit anderen Netzbetreibern geführt. Leider sieht sich die Telekom derzeit außer Stande, auch für diese beiden Ortsteile ein Angebot zur Netzertüchtigung machen zu können, das den Rahmenbedingungen des EU-Vergaberechts entspricht. Im Mitteilungsblatt wird zu gegebener Zeit darüber berichtet werden, ob andere Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen bereit stehen, für schnelles DSL zu sorgen.

12.10.2009:

Derzeit stellt sich die Situation wie folgt dar:

  1. Öschelbronn wird laut Telekom ab vorauss. 01.04.2010 über eine neue Anbindung mit bis zu 16.000 KB/s versorgt werden.
  2. Zur Verbesserung der Versorgung für die Teilorte Nebringen und Tailfingen steht die Gemeinde derzeit noch mit einigen potentiellen Anbietern in Verhandlungen.

Derzeit wird von diesen eine mögliche Realisierung und die Wirtschaftlichkeit geprüft. Es könnte hier ggf. dann eine Breitbandigkeit von bis 25.000 KB/s möglich sein. Der zeitliche Rahmen steht derzeit noch nicht fest.

09.07.2009:

Die durch die Gemeinde zu erbringenden Vorarbeiten sind bald geschafft. Am 06.07.2009 wurden die für die Anbindung durch die Telekom benötigten Leerrohre in den Feldweg mit einem Kabelpflug eingepflügt.

20.11.2008: