Einweihung des Anbaus der Gemeinschaftsschule Nebringen am 26.09.2025
Mit zahlreichen Gästen wurde der Anbau in Nebringen feierlich eingeweiht. Das Jugendorchester des Musikvereins Öschelbronn e.V. sowie Schülerinnen und Schüler der Schule sorgten für den musikalischen Rahmen.
Bürgermeister Schmid eröffnete die Veranstaltung mit einem Zitat von Albert Einstein: „Schule sollte immer danach trachten, Wissen zu vermitteln und junge Menschen aufs Leben vorzubereiten – dafür braucht es Orte, an denen sie sich wohlfühlen.“ Er betonte, dass mit dem Neubau genau solche Orte geschaffen wurden. Zudem dankte er Planern, Verwaltung, Gemeinderat, Schulgemeinschaft und insbesondere den Eltern für ihr Vertrauen. Auch würdigte er den außerordentlichen Einsatz von Bauamtsleiter Jäcksch, ohne den der Zeitplan nicht hätte eingehalten werden können. Da die Baukosten von 5,5 Millionen Euro vollständig über Kredite abgedeckt wurden, verband Herr Schmid seine Ausführungen mit der hoffnungsvollen Bitte an Kultusministerin Schopper, ob sich ein Förderbescheid vielleicht bald abzeichnen könnte. Seine Rede schloss er mit den Worten: „Wer das Morgen gestalten will, muss das heute sehen.“ An die Schülerinnen und Schüler gewandt ergänzte er: „Nutzt diesen Anbau und füllt ihn mit Leben.“
Kultusministerin Theresa Schopper stellte in ihrer Rede die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt: „Ihr seid heute die Hauptpersonen.“ Schon beim Empfang durch drei Schülerinnen zeigte sie sich sichtlich beeindruckt und freute sich über die herzliche Begrüßung. Auch im Gebäude selbst fühlte sie sich sofort so wohl, „dass man am liebsten selbst noch einmal zur Schule gehen möchte.“ Für sie sei der Besuch daher ein besonders angenehmer und freudiger Termin gewesen. Beeindruckt zeigte sie sich zudem von der Architektur des Gebäudes, das nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch pädagogisch wertvoll sei. Gute Lernorte, so betonte sie, seien entscheidend für den Lernerfolg. Sie dankte Gemeinderat und Schulgemeinschaft und nahm den noch ausstehenden Förderbescheid des Landes in den Blick: Nach rund 500 Tagen Bearbeitungszeit könne man eigentlich schon damit rechnen. Schmunzelnd wandte sie sich an Herrn Schmid: „Ich schaue nach, ob er vielleicht noch irgendwo in einer Schublade liegt.“
Besonders hob sie die Schulkultur der Gemeinschaftsschule hervor, die Achtsamkeit, Respekt und soziale Verantwortung in den Vordergrund stelle.
Rektorin Franke bezeichnete das neue Gebäude als „sichtbares Zeichen, dass die Schule in die Zukunft wächst“. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Kreativität ihrer Schülerinnen und Schüler bei den Projekttagen, die sie selbst ins Leben gerufen hatte, als der Anbau noch geplant wurde. Die Schülerinnen und Schüler entwarfen dabei ihre „Traumschule“ – von der Teleportationsstation über den Pool auf dem Schuldach bis hin zur Gokart-Bahn im Keller und einer Rutsche aus dem zweiten Stock. „Es war erstaunlich zu sehen, wie fantasievoll und einfallsreich unsere Schülerinnen und Schüler sind“, so Franke. Sie dankte der Gemeinde, dem Bürgermeister, den Kollegen der umliegenden Schulen und allen Unterstützern. Ihre Rede schloss sie mit einem Zitat des Kultusministers: „Zukunft ist das, was wir daraus machen – und wir sind bereit.“
Nach dem offiziellen Teil wurde das Band zum Neubau durch Bürgermeister Schmid, Kultusministerin Schopper, Architekt Lieb, Herr Waidelich Leiter Staatl. Schulamt BB, Rektorin Franke und den Architekten feierlich durchgeschnitten und der Öffentlichkeit übergeben. Im Anschluss fanden Führungen durch das Gebäude statt. Für das leibliche Wohl sorgten ein Fingerfood-Buffet, eine Snackbar sowie alkoholfreie Cocktails für die Schülerinnen und Schüler.







